Personenregister
255 Personen aus den Akten dieser Sammlung — Beschuldigte, Bannrichter, Beisitzer, Zeugen, Denunzianten und alle, die in den Verhören namentlich genannt werden.
Das Register wird aus der von Hand gepflegten Kartei denunziationen.json erzeugt. Jeder Eintrag stammt aus einem Protokoll; nichts ist ergänzt oder erschlossen. Wo eine Zuordnung nur naheliegt — etwa weil zwei Protokolle denselben Vulgonamen verschieden schreiben —, steht (unsicher) dahinter.
Die Spalte „gestorben“ ist zurückhaltend gefüllt. Ein Datum steht nur dort, wo die Person in einem dokumentierten Verfahren beschuldigt war und dieses Verfahren mit ihrem Tod endete — durch Hinrichtung oder in der Haft. Ein Strich heißt nicht, dass jemand überlebt hat; er heißt, dass die Akten dazu nichts sagen. Von den meisten hier genannten Menschen wissen wir nur, dass ihr Name einmal in einem Verhör gefallen ist.
Die 37 Namen der Opferliste von Gleichenberg sind mit aufgenommen. Zu 35 von ihnen ist nichts überliefert außer Name, Vulgoname und Herkunftsort.
Frau des Adam, des Winzers der St.-Georgen-Kirche: Sie wurde von Ursula Kollar im Verhör denunziert. Ursula Kollar nennt neben Agatha auch Frau Ferk. Sie drei hätten am 1. Mai beim Windischen Kreuz ihre „teuflischen Fressereien und Tänze“ ausgeübt.
| genannt | — |
Untertan des Stiftes Rein, vulgo „Mathl“: 58 Jahre alt, Vater von sechs Kindern. 1686 vor der Stifts- und Landgerichtshoheit Rein wegen Zauberei angeklagt und an fünf Tagen verhört (28. Mai, 30. Juli, 1.–3. August 1686). Einer der am Schöckl Beschuldigten. | beschuldigt | — |
Regierungskommissär der Innerösterreichischen Regierung: Im Prozess gegen Hans Glaser wirkte er 1659 als Kommissar. In seinem Bericht vom 4. Juni 1659 hielt er fest, der Angeklagte habe bereits „so große Folterqualen ausgestanden“, und empfahl, ihn nur auszupeitschen und des Landes zu verweisen — der Zauberei-Vorwurf taucht in seiner Begründung nicht mehr auf.
| kommissar | — |
Taglöhnerin, etwa 26 Jahre alt: Ihren Zunamen kannte sie nach eigener Aussage selbst nicht. Verhaftet wurde sie im Juni 1661 an der Herrschaft Gutenhag, nachdem Margaretha Keyditsch — am 22. Juni wegen Zauberei und „sodomistischer Taten“ verbrannt — gegen sie ausgesagt hatte. Der Vorwurf: Sie habe für Keyditsch Haare des Gemeindevorstehers Simon Frass besorgt, die dann mit Holzsplittern zum Schadenzauber beschworen wurden, damit er erkranke.
| beschuldigt | 22. und 27. Juni 1661 |
Kaiserlicher Bannrichter im Viertel Cilli: An derselben Gerichtsstätte führte er zwei Hexenverfahren: 1695 gegen Marina Schepp und sechs Jahre später, 1701, gegen Helena Glanitschnigg.
| bannrichter | — |
Kaiserlicher Bannrichter in der Steiermark: Einer der aktivsten Bannrichter des Landes: Über fast zwei Jahrzehnte verhörte er die Angeklagten in mindestens sechs der hier dokumentierten Verfahren — von Martha Mosegger (1647) bis Lorenz Pöllinger (1664).
| bannrichter | — |
Von Gregor Heiser als Gefährte genannt — bereits verstorben: In seinem Geständnis von 1653 zählte Gregor Heiser ihn zu den Teilnehmern des Hexenflugs: Er, Heisers Vater und der Stöber Blasi seien „in Teufels Namen“ auf einer Ofenschüssel — der hölzernen Brotschaufel — aufgesessen und geflogen, mit dem Spruch, es solle „alles dick erschlagen werden, was es trifft“. Zur Zeit des Prozesses war Blasi bereits tot.
| genannt | — |
Verwalterin — bis zuletzt geschwiegen, dennoch hingerichtet: Auch „Bora Adleschitsch“ genannt. 1694 stand sie in der Herrschaft Freyenthurn (Kärnten) unter der Anklage der Zauberei; Mitangeklagte belasteten sie als Komplizin bei einem Schadenzauber gegen die Gräfin. Sie „stellte sich bis zu ihrer letzten Stunde stumm“ und gestand kein Wort — am 4. Dezember 1694 wurde sie mit vier weiteren Frauen dennoch hingerichtet.
| beschuldigt | 4. Dezember 1694 |
Verführerin und Wirtin der „Hexengesellschaft“ — schon vor 1686 hingerichtet: Ihren eigenen Namen nennen die Akten nicht; sie heißt nur nach ihrem Hof „die Brunnbäurin“. In mehreren Verfahren des Raums Gratwein wird sie als Verführerin genannt: Christina Posch will sie am Plesch-Kogel als „Köchin und Wirtin“ der Hexengesellschaft erkannt haben, und laut Margareth Jantscher habe sie das Allerheiligste zur Gesellschaft mitgebracht und zum Fliegen benutzt.
| beschuldigt | — |
Einer der acht Beisitzer im Rauch-Prozess: Mehr geben die Akten zu ihm nicht her: Sein Name steht 1689 in der Liste der acht Urteiler, die das Todesurteil über Veronika Rauch mitfällten.
| beisitzer | — |
Angebliche Näherin aus Teufenbach: Frau des Thomas Schuster und die eigentliche Hauptfigur beider St.-Lambrecht-Verhöre von 1602 — obwohl sie nie selbst vor Gericht stand. Dionys bezichtigte sie, ihm beim Wettermachen geholfen zu haben; ihre erst zehn- bis zwölfjährige Tochter beschrieb ausführlich, wie die Mutter geflogen sei, Wetter gemacht und sechs weitere Frauen das Fliegen gelehrt habe. Ein Verfahren gegen Bärbl selbst ist nicht überliefert.
| genannt | — |
Regierungskommissär der Innerösterreichischen Regierung: Eigens für den Fall Stefan Zechners eingesetzt. Überliefert ist das wörtliche Protokoll ihres Wortwechsels: Der bereits zum Tod verurteilte Bauer sollte noch „Komplizen“ nennen. Caluuci drängte — „Was willst du lang leugnen! Du musst sterben“ —, doch Zechner blieb dabei, er sei „nie ein Zauberer gewesen“ und „rein wie ein kleines unschuldiges Kind“.
| kommissar | — |
| (unsicher) Schon vor 1686 hingerichtet — vermutlich Margareth Jantscher: Nur unter dem Beinamen „die Christanderl“ fassbar. Christina Posch nannte sie 1686 unter den bereits Hingerichteten, die sie am Plesch-Kogel bei der „Hexengesellschaft“ erkannt haben wollte. Sehr wahrscheinlich ist sie identisch mit Margareth Jantscher, die im Verfahren gegen Peter Paar als „Margret Jantscher vulgo Christanderl“ geführt wird.
| beschuldigt | — |
Beisitzer im Prozess gegen Veronika Rauch: Zu ihm ist wie zu den meisten Beisitzern nur der Name überliefert — er steht 1689 unter den acht Urteilern, die Veronika Rauch zum Tod verurteilten.
| beisitzer | — |
Als Beisitzer nahm er 1663/64 an den Verhören des Lorenz Pöllinger im Schloss Murau teil — mehrfach im Protokoll genannt, neben den Ratsbürgern und dem Stadtschreiber, unter dem Bannrichter Andreas Barth.
| beisitzer | — |
Fahrender Mann aus Altenhofen, über 40 Jahre alt: Angeklagt 1602 vor dem Landgericht St. Lambrecht. Er gestand nicht nur Wetterzauber — bei dem ihm Bärbl geholfen habe —, sondern auch einen Totschlag: Bei Obdach habe er einen Schneider aus Wolfsberg erschlagen. Schon einmal war er freigelassen worden; diesmal wurde er lebendig verbrannt, das Rädern „aus Barmherzigkeit“ erlassen.
| beschuldigt | 5. August 1602 |
Von Ursula Kollar belastet — und wieder entlastet: Im Prozess gegen Ursula Kollar 1661 nannte sie ihn als Komplizen: Beim Treffen beim Windischen Kreuz habe „Diviak den Wein aus dem Kreuz gelassen“. Doch am Tag ihrer Hinrichtung, dem 10. Dezember 1661, nahm Kollar die Beschuldigung ausdrücklich zurück und entlastete ihn wieder vollständig — wenige Stunden, bevor sie erwürgt und verbrannt wurde.
| genannt | — |
Als einer der beiden Räte war er 1677 beim Verhör der Dorothea Wed zugegen — unter dem Bannrichter Johann Georg Franz von Will, zusammen mit dem Stadtrichter und einem weiteren Rat.
| beisitzer | — |
Nachbarin der Ursula Neubauer in Wörth: Aus einem Nachbarschaftsstreit wurde eine Zauberei-Anklage: Sie hatte der Töpferin Ursula Neubauer Geschirr im Wert von drei Groschen weggenommen; als Neubauer es zurückforderte, bezichtigte die Dornschuster (mit Matthias Gager) sie der Zauberei. Weil nichts gefunden wurde, musste sie öffentlich Abbitte leisten.
| denunziantin | — |
Untertan der Herrschaft Ankenstein: 1701 von Helena Glanitschnigg denunziert: Er habe versucht, sie beim großen Hagelwetter mit der Hand durch das Gefängnisfenster herauszuholen, und sei bei der „Zauberei-Gemeinschaft“ der Trompeter gewesen. Bei der Gegenüberstellung bestritt er alles.
| genannt | — |
| (unsicher) Unklare Nennung im Kollar-Prozess: Taucht 1661 nur ein einziges Mal auf — in Ursula Kollars Aufzählung der Gesellschaft, dort als „die Frau des Martha Drosg“. Die Stelle ist widersprüchlich (Martha ist sonst ein Frauenname) und geht möglicherweise auf einen Übertragungsfehler zurück; mehr geben die Akten nicht her.
| genannt | — |
Angeklagte und Denunziantin der Gutenhager Verfahren: Eine eigene Akte gibt es zu ihr nicht — sie kommt nur in den Verfahren gegen andere vor. Ihre unter und ohne Folter „mit dem Tod bekräftigten“ Geständnisse belasteten zahlreiche Personen und lösten 1661 weitere Prozesse in Gutenhag aus, u. a. gegen Ursula Kollar, Elenka Schauberg und Gera Kopschitsch. Schauberg, einst ihre Freundin, führte Ferks Anschuldigung auf eine Feindschaft zurück.
| beschuldigt, denunziantin | — |
Zeuge im Prozess gegen Marina Wukinetz: 1673 wurde er der Angeklagten gegenübergestellt: Marina Wukinetz habe in seinem Haus über „Hexenweiber“ geredet, unter anderem über die Schwiegertochter des Adam Kotzbeck.
| zeuge | — |
Als Beisitzer war er 1652 bei den Verhören der Walburga Moritz-Bärtl im Stift Rein zugegen — mehrfach genannt, auch in der Folterkammer, neben drei weiteren Gratweiner Ratsbürgern.
| beisitzer | — |
(vulgo Tarkner, Merkendorf)
| Opferliste von Gleichenberg | 1689 |
(Merkendorf)
| Opferliste von Gleichenberg | 1689 |
(Waldsberg)
| Opferliste von Gleichenberg | 1689 |
(Waldsberg)
| Opferliste von Gleichenberg | 1689 |
Nachbar der Ursula Neubauer in Wörth: Zusammen mit der Frau des Georg Dornschuster bezichtigte er 1644 die Töpferin Ursula Neubauer der Zauberei — Folge eines Nachbarschaftsstreits um gestohlenes Geschirr. Weil nichts gefunden wurde, mussten beide öffentlich Abbitte leisten.
| denunziant | — |
Tochter der Dorothea Wed — früh verstorben: Zum Zeitpunkt des Prozesses 1677 war sie bereits an der „Schwindsucht“ gestorben. Im Verhör fragte der Bannrichter Dorothea Wed nach ihr aus — ob die Tochter jemanden für ihre Krankheit verdächtigt habe; Wed nannte ihre Schwägerin Margareta.
| genannt | — |
Zeugin im Prozess gegen Marina Wukinetz: Als der Marina Wukinetz vorgeworfen wurde, den Kindern der Frau Schmalz das Fieber „gesenkt“ zu haben, widersprach deren Schwester Gera: Das habe sie selbst getan, nicht Wukinetz, und diese habe von ihr nie eine Arznei verlangt. Am Todesurteil änderte es nichts.
| zeuge | — |
Mehr geben die Akten zu ihr nicht her: Gera Kopschitsch zählte sie 1661 unter den Personen auf, die sie am Gradisch-Kreuz bei der „Hexengesellschaft“ erkannt haben wollte.
| genannt | — |
Frau des Thomas Heiser, Mutter des Gregor: Sie hatte ihren Sohn Gregor nach St. Lambrecht geschickt, den Vater zu holen — woraufhin auch der Junge verhaftet wurde und zehn Tage später starb. Unter der Folter belastete Gregor die eigene Mutter: Sie sei dreimal mitgeflogen, das letzte Mal nicht, „denn damals habe sein Vater die Mutter geschlagen“. Ein Verfahren gegen Gertraud selbst ist nicht überliefert.
| genannt | — |
(vulgo Grandl, Sulz)
| Opferliste von Gleichenberg | 1689 |
(vulgo Grandl, Sulz)
| Opferliste von Gleichenberg | 1689 |
Frau des Vide Glanetschnigg, vom Paulusberg: Sie wohnte in einer Weinberghube der Minoriten-Patres. 1701 zählte Helena Glanitschnigg sie unter den Denunzierten auf — eine von mehreren Frauen, die sie der „Zauberei-Gemeinschaft“ bezichtigte.
| genannt | — |
Angeklagte bei Lichtenegg (Gorca), 1701: 44 Jahre alt; von sich selbst sagte sie, sie sei „bloß als Dienstmagd in der Hexen- und Zauberer-Gemeinschaft verwendet worden“. Sie denunzierte acht Personen. Ihr Urteil vom 6. Oktober 1701 wurde bis zur Bestätigung durch die Regierung ausgesetzt — hingerichtet wurde sie erst am 10. Dezember 1701.
| beschuldigt, denunziantin | 10. Dezember 1701 |
Bettler und Landstreicher, „der grindige Hansl“: Etwa 22 Jahre alt, am 7. Februar 1659 in Rottenmann gefangen. Am Osterabend 1659 widerrief er alles, was er unter der Folter gestanden hatte — und blieb dabei, auch als man ihn in der Folterkammer aufhängte. Er wurde nicht hingerichtet: Auf Empfehlung des Kommissärs Hieronymus Angelati kam er mit Auspeitschen und Landesverweis davon — einer von nur zwei in dieser Sammlung, die die Anklage überstanden.
| beschuldigt, denunziant | — |
| (unsicher) Von Veronika Rauch genannt — schon hingerichtet: Ein Vulgoname, hinter dem die Opferliste zwei Frauen führt (Maria Ladler aus Haager Greitdorn und Magdalena Kindler aus Dirnbach) — welche Veronika Rauch 1689 meinte, geht aus dem Protokoll nicht hervor. Rauch zählte „die Gollabitsch“ unter den bereits Hingerichteten ihrer Nachbarschaft auf.
| genannt, beschuldigt | — |
| (unsicher) Der „Grandl“ aus Sulz — bereits hingerichtet: Veronika Rauch nannte ihn 1689 unter den bereits Hingerichteten ihrer Nachbarschaft; beim Treffen habe „der hingerichtete Grandl den Wein aus einer Eiche herausgelassen“. Vermutlich „Hans Gindl vulgo Grandl aus Sulz“ der Gleichenberger Opferliste — ausdrücklich belegt ist die Gleichsetzung aber nicht.
| genannt, beschuldigt | — |
| (unsicher) Gemeinsam mit „dem Grandl“ — wohl das Ehepaar Gindl aus Sulz — von Veronika Rauch 1689 unter den bereits Hingerichteten genannt. Vermutlich „Ursula Gindl vulgo Grandl aus Sulz“ der Gleichenberger Opferliste.
| genannt, beschuldigt | — |
In Gera Kopschitschs Geständnis von 1661 erwartete er sie zusammen mit der Schwester Urscha am Gradisch-Kreuz und habe dort den Wein aus einem Baum gelassen; genannt wird er auch bei der Zusammenkunft auf dem Rohitschberg.
| genannt | — |
Fünfjähriger Sohn der Gera Kopschitsch: Im Geständnis seiner Mutter Gera Kopschitsch von 1661 verlangte der „Böse Geist“ den damals fünfjährigen Jungen als Lohn für seine Dienste. Die Mutter verweigerte ihn — woraufhin der Geist sie mit einem Eisendraht schlagen wollte.
| genannt | — |
Zimmermädchen im Schloss Freyenthurn: Ihr wurde vorgeworfen, dem Grafen im Schlaf Haare ausgerupft und das vergiftete Pulver samt einer „Pogatsche“ in die Küche gebracht zu haben. Sie gestand, „eine Zauberin“ zu sein, und war eine der fünf Frauen, die am 4. Dezember 1694 in Freyenthurn (Kärnten) hingerichtet wurden — darunter auch Bora, die alte Suppan.
| beschuldigt | 4. Dezember 1694 |
Beklagter im Verleumdungsprozess von 1671: Kein Hexenprozess, sondern eine Klage dagegen: Die Familie Hörk verklagte 1671 in Radkersburg Michael Gregoritsch und Genossen, weil sie sie der Zauberei bezichtigt hatten. Als Beklagter sagte er aus, er habe mehrfach einen brennenden „Schab-Dämon“ beim Keller des Hörk niederfallen sehen — die Grundlage des Gerüchts. Überliefert bei Byloff (Kap. 49). | beklagter | — |
Zehn- bis zwölfjähriges Kind — das einzige vor Gericht: Tochter der Bärbl aus Teufenbach und das einzige Kind vor Gericht in dieser Sammlung. 1602 stand sie mit Dionys vor dem Landgericht St. Lambrecht. Sie wurde nicht hingerichtet: Das Urteil hielt fest, sie habe „nichts Übles begangen“, und ordnete ihre Unterbringung in einem Kloster an. Ihre Aussage ist bei Byloff (Kap. 25) wörtlich abgedruckt.
| beschuldigt | 5. August 1602 |
(Karbach)
| Opferliste von Gleichenberg | 1689 |
Am Landgericht Oberkapfenberg führte er 1683 das Verfahren gegen Marx Heen — angeklagt zugleich wegen Zauberei und wegen Diebstahls mit Raub; das Urteil nannte beide Gründe. Heen wurde am 17. Mai 1683 hingerichtet.
| bannrichter | — |
Als Beisitzer wirkte er 1664 an den Verhören des Lorenz Pöllinger im Schloss Murau mit — neben dem Stadtrichter Hans Georg Diewalt, weiteren Ratsbürgern und dem Stadtschreiber.
| beisitzer | — |
Beisitzer der St.-Lambrecht-Verfahren 1653: Er saß 1653 als Beisitzer bei den drei zusammenhängenden Verhören des Landgerichts St. Lambrecht — gegen Thomas Heiser, dessen Sohn Gregor und Lorenz Steger — stets neben dem Marktrichter Paul Winkler und Hans Wieser.
| beisitzer | — |
Einer der beiden Räte beim Verhör der Dorothea Wed 1677 — zusammen mit Georg Dopusch, dem Stadtrichter und dem Bannrichter Johann Georg Franz von Will.
| beisitzer | — |
Ehefrau des Matthias Hacker — nur in der Abrechnung: Am 10. Dezember 1694 wurde sie mit ihrem Mann Matthias gefangen genommen und am 22. Jänner 1695 mit ihm hingerichtet (Herrschaft Admontbichl). Ihr Verhör ist nicht überliefert — im Protokoll kommt sie kein einziges Mal vor. Sie erscheint nur als Posten des Unkosten-Verzeichnisses, das durchgehend „für zwei Personen“ abrechnet.
| beschuldigt | 22. Jänner 1695 |
Angeklagt wegen Wolfsbannerei, vulgo „blauer Hiesele“: 1695 an der Herrschaft Admontbichl unter dem Bannrichter Gottfried Jeremias Pistory verhört — der Vorwurf war „Wolfsbannerei“. Nur sein Verhör ist überliefert, nicht das seiner Frau Eva. Am 22. Jänner 1695 wurden beide hingerichtet.
| beschuldigt | 22. Jänner 1695 |
(Merkendorf)
| Opferliste von Gleichenberg | 1689 |
Steinmetz — Ankläger im Fall Michael Lipp: Als Michael Lipp 1675 im Wirtshaus den Riegersburger Grafen beschuldigte, er lasse die Zauberer nicht einfangen und verbrennen, drehte Hartmann den Vorwurf um: Wer so rede, müsse selbst ein Zauberer sein. Zehn Monate später brachte er die Rede zur Anzeige — der Auslöser des Verfahrens. Ob es zum Verhör kam, ist nicht überliefert.
| zeuge, denunziant | — |
(Grabergergen)
| Opferliste von Gleichenberg | 1689 |
Angeklagter 1683, 26–28 Jahre, aus Neuberg: Verhandelt am Landgericht Oberkapfenberg unter dem Bannrichter Johann Jakob Guisinger. Die Anklage lautete auf zwei Punkte zugleich — Zauberei und Diebstahl mit Raub —, und das Urteil nannte beide. Am 17. Mai 1683 wurde er hingerichtet.
| beschuldigt | Mai 1683 |
Ziegen- und Schafhirte in der Krakau (18–19 Jahre): Seine Mutter Gertraud schickte ihn nach St. Lambrecht, den Vater Thomas zu holen — dort wurde er neben dem Vater verhaftet. Unter der Folter belastete er die eigene Mutter und gestand, der Teufel habe ihn schon vom Vater verlangt. Am 4. August 1653 wurde er mit Vater und Lorenz Steger hingerichtet.
| beschuldigt, denunziant | 4. August 1653 |
Fahrender Hirte, 84 Jahre alt — lebte vom Wolfsegen: Was er 1653 in fünfzig Punkten gestand, reichte ein halbes Jahrhundert zurück und quer durch halb Europa. Unter der Folter belastete er den eigenen Sohn Gregor — er habe ihn dem Teufel versprochen, als der noch im Mutterleib war. Vater und Sohn wurden mit Lorenz Steger am 4. August 1653 hingerichtet.
| beschuldigt, denunziant | 4. August 1653 |
Graf, Inhaber der Herrschaft Gutenhag: Unter seiner Gerichtsbarkeit „über Menschenblut“ liefen die Gutenhager Hexenverfahren — darunter Ursula Kollar (1661) und Marina Wukinetz (1673); im Fall Wukinetz ernannte er den Bannrichter. Selbst trat er nicht auf; er war der Grundherr, unter dessen Hoheit verhandelt wurde.
| grundherr | — |
Christina Posch zählte ihn 1686 unter den Personen auf, die sie bei der „Hexengesellschaft“ am Pleschkogel gesehen haben wollte — damals noch am Leben. Über den Namen hinaus geben die Akten nichts her.
| beschuldigt | — |
| (unsicher) Sohn des Schwarz in Waldsberg: Veronika Rauch nannte ihn 1689 unter den noch Lebenden, die sie bei der „Hexengesellschaft“ erkannt haben wollte. Vermutlich „Matthias Schwanz aus Waldsberg“ der Gleichenberger Opferliste — „Hiasl“ ist die Koseform von Matthias.
| genannt, beschuldigt | — |
Marktrichter in St. Lambrecht: Als Beisitzer wirkte er 1602 am Verfahren gegen Dionys und die Greschl mit — neben dem Hofrichter Ludwig Wurm und mehreren Ratsbürgern von St. Lambrecht.
| beisitzer | — |
Einer der Beisitzer beim Verfahren gegen Dionys und die Greschl 1602 — neben dem gleichnamigen Marktrichter Niklas Hilberg und weiteren Ratsbürgern.
| beisitzer | — |
Lehrmeisterin der Walburga Moritz-Bärtl: Von Walburga Moritz-Bärtl 1652 als ihre Lehrerin genannt: Von ihr habe sie zwei ihrer „Künste“ gelernt, darunter einen Spruch, um bei Diebstahl den Täter zu erkennen. Zum Zeitpunkt des Verhörs war die Christiana bereits gestorben.
| genannt | — |
(vulgo Schlosser Anderl, Bairisch Kölldorf)
| Opferliste von Gleichenberg | 1689 |
(Plödenbach)
| Opferliste von Gleichenberg | 1689 |
Zeugin gegen Andreas Zechner — dafür hingerichtet: 1686 sagte sie im geheimen und im offenen Recht gegen Andreas Zechner aus, sie habe ihn zweimal gesehen. Als die Regierung das fehlende Verhörprotokoll beanstandete, ließ der Bannrichter Dr. Johann Tillerich die Zeugin „ohne Aufschub hinrichten“, statt die Anordnung abzuwarten — sie blieb bei ihrer Aussage und starb dafür.
| beschuldigt, denunziantin | — |
Veronika Rauch zählte sie 1689 unter den noch Lebenden auf, die sie bei der „Hexengesellschaft“ erkannt haben wollte. Auf der Gleichenberger Opferliste ist sie nicht zu finden; mehr geben die Akten nicht her.
| genannt | — |
Von der Klägerin zur Verurteilten: Im Juni 1671 klagte sie mit ihrem Mann Michael und ihrer Schwester Gera Scherb in Radkersburg gegen Michael Gregoritsch und andere, weil diese sie der Zauberei bezichtigt hatten. Ein halbes Jahr später standen sie selbst vor Gericht: Im Jänner 1672 wurden die beiden Schwestern gemeinsam verurteilt und hingerichtet — Marina, ohne unter der Folter etwas zu gestehen.
| beschuldigt | 23. Jänner 1672 |
Ehemann der Marina Hörk, Kläger von 1671: Im Juni 1671 klagte er mit seiner Frau Marina und deren Schwester Gera Scherb in Radkersburg gegen Michael Gregoritsch und andere, weil diese die Familie der Zauberei bezichtigt hatten. Ein halbes Jahr später wurden seine Frau und ihre Schwester selbst als Hexen verurteilt und hingerichtet. | klaeger | — |
Angeklagte 1686, vulgo „Christandlerin“, aus Stübing: Über 50 Jahre alt, Untertanin von Rein. 1686 am Landgericht Rein unter dem Bannrichter Dr. Johann Tillerich wegen Zauberei verurteilt und am 8. April 1686 hingerichtet — eines von vier ineinandergreifenden Verfahren jenes Jahres. Sie ist sehr wahrscheinlich die „Christanderl“, die Christina Posch kurz darauf nannte.
| beschuldigt | 8. April 1686 |
| (unsicher) „Zaubermittel“-Geberin der Gutenhager Verfahren (1661): In Margaretha Keyditschs Geständnis erscheint sie als diejenige, die auf Bitten Krankheiten „machte“ — dem Diener ein Fieber, dem Malenitsch ein Leiden. Auch Gera Kopschitsch nannte sie beim Gradisch-Kreuz. Zur Gegenüberstellung am 18. Juni 1661 stellte sie sich krank; wahrscheinlich starb sie noch vor der Verurteilung im Kerker.
| beschuldigt | — |
1661 im Kerker gestorben — wohl dieselbe wie „Juliana“: Diese Juliane starb 1661 in Gutenhag im Kerker, bevor ein Urteil erging. Sehr wahrscheinlich ist sie identisch mit der Juliana, die in den Verfahren gegen Keyditsch und Kopschitsch als „Zaubermittel“-Geberin genannt wird — die Akten führen den Namen in beiden Schreibweisen. | beschuldigt | — |
Christina Posch zählte sie 1686 unter den damals noch Lebenden auf, die sie bei der „Hexengesellschaft“ am Pleschkogel erkannt haben wollte. Über den Namen hinaus ist sie nicht weiter belegt.
| beschuldigt | — |
Frau des Blasius Kampfer, von Burg Schleinitz: Ursula Kollar nannte sie 1661 unter der Gesellschaft, die sich beim Gradisch-Kreuz getroffen habe. Sie gehörte zur Burg Schleinitz (Slivnica); mehr geben die Akten zu ihr nicht her.
| genannt | — |
Von Gregor Heiser als Gefährte genannt: In seinem Geständnis von 1653 zählte Gregor Heiser ihn — ledig, im Unterschied zum verheirateten Lorenz Katzenpuffer — unter seinen „Kameraden“ auf. Über die Nennung hinaus ist er nicht belegt.
| genannt | — |
Einer der wenigen Namen, die Vater und Sohn Heiser 1653 übereinstimmend nannten — beim Vater als „Lorenz, sonst Katzenbuffer“, beim Sohn als Lorenz Katzenpuffer. Diese Überschneidung galt dem Gericht als Bestätigung.
| genannt | — |
(Waldsberg)
| Opferliste von Gleichenberg | 1689 |
Angeklagte 1661, Herrschaft Gutenhag: Verhandelt gemeinsam mit der jungen Apollonia unter dem Bannrichter Johann Andreas Barth. Sie gestand Schadenzauber — auf ihre Bitte habe die Juliana Menschen krank gemacht. Am 22. Juni 1661 wurde sie wegen Zauberei und „sodomistischer Taten“ verbrannt.
| beschuldigt | 22. und 27. Juni 1661 |
Stadtrichter in Friedau (Ormož): Als Stadtrichter saß er 1677 beim Verhör der Dorothea Wed — neben dem Bannrichter Johann Georg Franz von Will und den Räten Habitsch und Dopusch.
| beisitzer | — |
(vulgo Gollabitsch, Dirnbach)
| Opferliste von Gleichenberg | 1689 |
Frau des Försters der Minoriten-Patres: Helena Glanitschnigg belastete sie 1701 als ihre erste Verführerin: Vor acht Jahren sei „die Ursula, die Frau des Försters“ auf der Viehweide in Gestalt einer Schlange zu ihr gekommen und habe sich dann in Menschengestalt verwandelt. Auch ihre Schwester Jera Mischka wurde denunziert.
| genannt | — |
| (unsicher) „Lena Klobner vulgo Pieter“ — schon hingerichtet: In seinem Geständnis von 1686 nannte Peter Paar sie unter den bereits Hingerichteten, denen er am Gasslerkogel begegnet sei — sie und die Khöpin hätten ihm dort Wein gegeben. Auf der Banngerichts-Taxe steht sie als „Lena Klobner vulgo Pieter“; der von Paar genannte „Pieter“ ist vermutlich dieselbe Person.
| beschuldigt | — |
Frühere Pflegerin in Greißenegg: Sie ist die angebliche Geschädigte im Verfahren gegen Martha Mosegger 1647: Die Heilerin habe sie krank und ihren kleinen Sohn blind gemacht. Mosegger bestritt das bis zuletzt — sie habe Frau Klos im Gegenteil mit Kräutern wieder gesund gemacht. Verurteilt wurde Mosegger dennoch.
| genannt | — |
| Koch, Walburga | beschuldigt | — |
Ratsmitglied in Murau
| beisitzer | — |
| beisitzer | — |
| beschuldigt | 10. Dezember 1661 |
| beschuldigt, denunziantin | 10. Dezember 1661 |
| beschuldigt, denunziantin | — |
Bürger aus Riegersdorf
| zeuge | — |
Ratsbürger in Gratwein
| beisitzer | — |
| genannt | — |
| genannt | — |
Ratsbürger in Kapfenberg
| beisitzer | — |
(Waldsberg)
| Opferliste von Gleichenberg | 1689 |
(Haarbergen)
| Opferliste von Gleichenberg | 1689 |
| genannt | — |
| genannt | — |
Knecht bei einem Bauern in der Veitsch
| genannt | — |
aus der Veitsch, fahrend
| beschuldigt | 8. November 1657 |
(vulgo Amtmännin, Waldsberg)
| Opferliste von Gleichenberg | 1689 |
(vulgo Gollabitsch, Haager Greitdorn)
| Opferliste von Gleichenberg | 1689 |
| genannt | — |
(Haag)
| Opferliste von Gleichenberg | 1689 |
Verwalter der Herrschaft Murau
| landgerichtsverwalter | — |
Bauer, Untertan des Praelaten von Poellau
| beschuldigt | — |
(Haag)
| Opferliste von Gleichenberg | 1689 |
| beschuldigt | — |
Verwalter der Herrschaft Kapfenberg
| landgerichtsverwalter | — |
Ratsbürger in Kapfenberg
| beisitzer | — |
Bannrichter der Herrschaft Gutenhag; 1673 Stadtrichter in Radkersburg
| bannrichter | — |
| beschuldigt | — |
| genannt | — |
| genannt | — |
(vulgo Rabl, Karbach)
| Opferliste von Gleichenberg | 1689 |
| genannt | — |
| beschuldigt | 6. September 1604 |
Schwester der Frau des Klanouschack
| genannt | — |
| genannt | — |
Marktrichter in Kapfenberg
| beisitzer | — |
Ehemann der Walburga Moritz-Bärtl
| genannt | — |
Hebamme und Heilerin, Besitzerin eines kleinen Berggutes bei Plankenwarth
| beschuldigt | — |
Heil- und Kraeuterkundige in Geistthal
| beschuldigt | Juli 1647 |
Koehler aus Poellau
| genannt | — |
| Moyses, Simon | beschuldigt | — |
Marktrichter in St. Lambrecht
| beisitzer | — |
| beschuldigt | — |
Toepfer in Wörth in der Steiermark
| genannt | — |
Toepferin in Wörth, Untertanin der Herrschaft Neudau
| beschuldigt | — |
(vulgo Flaschker, Dirnbach)
| Opferliste von Gleichenberg | 1689 |
| Nunner, Maria | beschuldigt | — |
Bürger von St. Lambrecht
| beisitzer | — |
steirischer Scharfrichter
| scharfrichter | — |
| beschuldigt | — |
| beschuldigt | 4. April 1686 |
Marktrichter von Gnas
| beisitzer | — |
| beschuldigt, denunziant | — |
Bettler, im Spital von Neunkirchen angetroffen
| genannt | — |
| genannt | — |
Untertanin von Gleichenberg, wohnhaft in Merkendorf
| beschuldigt | 31. März 1689 |
Kaiserlicher Bannrichter in der Steiermark
| bannrichter | — |
Bauer am Ocheling
| denunziant | — |
(vulgo Gutscheber, Dirnbach)
| Opferliste von Gleichenberg | 1689 |
| beschuldigt | — |
| beschuldigt | 27. April 1686 |
| beschuldigt | — |
(unsicher)
| genannt | — |
(unsicher)
| grundherr | — |
Regierungskommissär; Inhaber der Riegersburg, aber ohne eigenes Landgericht
| kommissar | — |
| genannt | — |
fahrend, sang in Gasthaeusern
| beschuldigt | 20. März 1664 |
Ratsbürger in Gratwein
| beisitzer | — |
Ratsbürger in St. Lambrecht
| beisitzer | — |
Ratsbürger in St. Lambrecht
| beisitzer | — |
Inhaber der Herrschaft Neudau
| grundherr | — |
Untertanin von Gleichenberg, wohnhaft in Merkendorf
| beschuldigt | 25. Mai 1689 |
(Grub)
| Opferliste von Gleichenberg | 1689 |
| genannt | — |
| beschuldigt | — |
Vereidigter Banngerichtsschreiber in Krain
| gerichtsschreiber | — |
nächste Nachbarin der Dorothea Wed
| genannt | — |
(Haager Greitdorn)
| Opferliste von Gleichenberg | 1689 |
| genannt | — |
Amtmann
| genannt | — |
| beschuldigt | — |
Ratsbuerger von Gnas
| beisitzer | — |
Spitalverwalter der Herrschaft Gutenhag in St. Leonhard
| genannt | — |
| genannt | — |
(unsicher)
| beschuldigt, denunziantin | — |
| beschuldigt, denunziant | — |
| beschuldigt | — |
| genannt | — |
| denunziant | — |
| beschuldigt | — |
| beschuldigt | — |
| beisitzer | — |
Bannrichter in der Steiermark
| bannrichter | — |
| beschuldigt | 18. November 1661 |
(Wilhelmsdorf)
| Opferliste von Gleichenberg | 1689 |
| beschuldigt | 1695 |
(Krusdorf)
| Opferliste von Gleichenberg | 1689 |
| beschuldigt | — |
| beschuldigt, denunziantin | — |
| beisitzer | — |
| zeuge | — |
herumziehender Schlossergeselle
| genannt | — |
Landgerichtsverwalter der Herrschaft Gutenhag
| landgerichtsverwalter | — |
| beschuldigt | 4. Dezember 1694 |
Schuster in Teufenbach
| genannt | — |
(Wilhelmsdorf)
| Opferliste von Gleichenberg | 1689 |
(Wilhelmsdorf)
| Opferliste von Gleichenberg | 1689 |
(Waldsberg)
| Opferliste von Gleichenberg | 1689 |
(vulgo Holzapfl, Waldsberg)
| Opferliste von Gleichenberg | 1689 |
(Waldsberg)
| Opferliste von Gleichenberg | 1689 |
| beschuldigt | 18. August 1614 |
Ratsbürger in St. Lambrecht
| beisitzer | — |
Untertanin der Minoriten-Patres, Staraschinskidorf
| beschuldigt | — |
| beschuldigt | 4. Dezember 1694 |
(Waldsberg)
| Opferliste von Gleichenberg | 1689 |
| genannt | — |
Stadtschreiber in Murau
| gerichtsschreiber | — |
Ratsbuerger in Gnas
| beisitzer | — |
fahrend, im Umfeld von Bettlern und Landsknechten
| beschuldigt | 4. August 1653 |
(vulgo Oswaldhiasl, Kuhgraben)
| Opferliste von Gleichenberg | 1689 |
| beschuldigt | — |
Freiherr zu Plankenwarth, Grundherr der Beschuldigten
| grundherr | — |
(Haargreith)
| Opferliste von Gleichenberg | 1689 |
Landgerichtsverwalter Gleichenberg
| landgerichtsverwalter | — |
(unsicher)
| genannt | — |
(unsicher)
| genannt, beschuldigt | — |
(unsicher)
| genannt, beschuldigt | — |
| Opferliste von Gleichenberg | 1689 |
Bauer bei Obdach
| genannt | — |
| genannt | — |
Kaiserlicher steirischer Bannrichter
| bannrichter | — |
| beisitzer | — |
| genannt | — |
| genannt | — |
| beschuldigt, denunziantin | — |
| genannt | — |
| beschuldigt | — |
| genannt | — |
| genannt | — |
| beschuldigt | — |
| beschuldigt | — |
aus Graz
| genannt | — |
| beschuldigt | 4. Dezember 1694 |
| beschuldigt | — |
Herrin auf Schloss Waldstein
| genannt | — |
(unsicher)
| genannt | — |
Bürgerin von Polsterau (Središče)
| beschuldigt | 2. Mai 1677 |
| beschuldigt | — |
Ratsbuerger von Gnas
| beisitzer | — |
| Wendtseisen, Johannes | bannrichter | — |
| genannt | — |
| genannt | — |
Ratsmitglied in Murau
| beisitzer | — |
| beisitzer | — |
Eingesetzter Bannrichter in Friedau (Ormož)
| bannrichter | — |
Marktrichter in St. Lambrecht
| beisitzer | — |
| beschuldigt | — |
Ratsbürger in Gratwein
| beisitzer | — |
| genannt | — |
| beschuldigt, denunziantin | — |
(unsicher)
| beschuldigt, denunziantin | — |
Weingartenbesitzerin am Gamsgassenberg (Navarda), Untertanin der Herrschaft Gutenhag
| beschuldigt | 19. Februar 1673 |
Sekretär und Hofrichter des Stiftes St. Lambrecht
| hofrichter | — |
Kanzler der Innerösterreichischen Regierung
| amtstraeger | — |
Untertan der Herrschaft Thannhausen bei Weiz
| beschuldigt | — |
Bauer in Semriach, zwei Wirtschaften
| beschuldigt | 15. April 1660 |
| Zenz, Katharina | beschuldigt | — |
| genannt | — |
| beschuldigt | — |
Hinweis: Der Name verweist auf das Verfahren, in dem die Person vorkommt. Bei Personen, die in mehreren Verfahren genannt werden, führt der Verweis auf die eigene Prozessseite, sofern es eine gibt, sonst auf das erste Verfahren.